Erika Steinbach nicht in die Bundesstiftung
Gemeinsam erklären die Jusos, Grüne Jugend und linksjugend'[solid]:
Als politische Jugendverbände sind wir uns einig, dass in der Bundesstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ kein Platz für Erika Steinbach ist. Die Bundesregierung muss stattdessen ein Vetorecht behalten und der Bund der Vertriebenen darf nicht mehr Plätze erhalten, als ihm bisher zugestanden werden.
Erika Steinbach stimmte 1991 im Bundestag gegen die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie. Dass die Nominierung Steinbachs für Polen eine unglaubliche Provokation darstellen würde, ist nicht nur deshalb mehr als verständlich.
Wir wehren uns gegen jedes Geschichtsbild, in dem vor allem die Deutschen zum Opfer des Krieges und seiner Folgen gemacht werden.
Täter sind keine Opfer! Genau dieses Bild jedoch versucht der Bund der Vertriebenen zu erzeugen und zu propagieren.
Was Not tut, ist eine angemessene Erinnerungspolitik. Als junge Generation wollen wir, dass der Austausch mit Zeitzeugen und der Besuch von Gedenkstätten selbstverständlicher Teil von Bildung ist und dass genügend Geld für den Erhalt der Gedenkstätten zur Verfügung gestellt wird.
Darum erwarten wir, dass die Bundesregierung sich endlich klar positioniert, dass Erika Steinbach keinen Platz in der Bundesstiftung bekommt und dass auch auf ihre faulen Kompromissvorschläge nicht eingegangen wird.
Gegen Geschichtsrevisionismus und Opfermythos!




