Robin Hood goes Berlinale
Er nahm es von den Reichen und gab es den Armen. Dafür war Robin Hood bekannt. Gestern machte Robin Hood zusammen mit Lady Marian und Bruder Tuck daher die Berlinale unsicher, um auf sein Anliegen, die Einführung der Finanztransaktionssteuer, aufmerksam zu machen.Mit der so genannten „Steuer gegen Armut“ soll die weltweite Armut, die Folgen des Klimawandels und die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise bekämpft werden. Die Berlinale bildete daher den perfekten Ort für Robin Hood, um seine Forderung bei Stars und Kinofans bekannt zu machen.
Daher hieß es gestern: Ab in die Stretchlimousine, schnell noch den roten Teppich eingepackt und los vor die Kinos und Säle von Preisverleihungen. Das Staunen war bei den überraschten Gästen der Berlinale groß, als aus der weißen Limousine ein Robin Hood nach dem anderen ausstieg, über den roten Teppich lief und lautstark die „Steuer gegen Armut“ forderten. Viele zückten ihre Kameras oder erhielten einen „Robin Hood-Taler“, einen Button der Kampagne. So schnell, wie die Limousine vorgefahren war, verschwand sie auch wieder. Auf dem Weg zum nächsten Berlinale-Ort.
Die Aktion wurde von den Jusos zusammen mit Oxfam, Attac und Grüner Jugend im Rahmen des internationalen Aktionstags zur Finanztransaktionssteuer organisiert. Mehr als 100 zivilgesellschaftliche Organisationen in 16 Ländern beteiligten sich mit vielfältigen Aktionen und verliehen damit ihrer Forderung nach einer internationalen Finanztransaktionssteuer Nachdruck.
Alle Bilder (Fotograf: Mark Wilkendorf) findest du hier.










