Sperrstunde für Jugendliche - Nervöse Zuckungen einer Profilneurotikerin
Zu den Plänen von Bundesfamilienministerin Schröder (CDU), eine "Sperrstunde" für Jugendliche unter 16 Jahren einzuführen, erklärt der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt:
"Jugendlichen unter 16 ab 20 Uhr den Zutritt zu Veranstaltungen zu verbieten, auf denen Alkohol ausgeschenkt wird, ist ein absurder und gefährlicher Plan. Es ist bemerkenswert, was für ein Ausmaß die staatliche Gängelung junger Menschen bekommen soll, wenn es nach Schröder geht. Dieses Gesetzesvorhaben ist erneut ein Beleg für Schröders radikale konservative Ideologie in der Familienpolitik.
Infam ist es zudem, diese ideologisch motivierte Maßnahme mit einem Schutz Jugendlicher vor dem sog. "Koma-Saufen" zu erklären. Koma-Saufen findet nicht in erster Linie bei Veranstaltungen, sondern häufig mit privat gekauftem Akohol statt und zudem schon gar nicht ausschließlich nach 20 Uhr. In dieser Hinsicht wird die Maßnahme gar nichts bringen. Helfen könnte hier vielmehr nur eine Aufklärung Jugendlicher über die Folgen des Alkohols. Schröder aber setzt stattdessen auf die Entmündigung Jugendlicher und dokumentiert damit ihr rückschrittliches Menschenbild.
Angesichts dieser Dämlichkeit und Dreistigkeit von Ministerin Schröder weiß man gar nicht, ob man weinen oder lachen soll."




