Endlich gleicher Lohn!

Die SPD hat heute einen Entwurf für ein Lohnentgeltgleichheitsgesetz in den Bundestag eingebracht, um die im Grundgesetz und der Grundrechte-Charta der EU vorgeschriebene Gleichbehandlung von Frauen und Männern beim Arbeitsentgelt in Deutschland durchsetzen. Dazu erklärt der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt:

„Seit Jahren wird der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern beklagt, aber geändert hat sich bisher nichts. Die Einbringung eines Gesetzesentwurfs ist ein wichtiger Schritt, um die Ungleichbehandlung endlich zu überwinden. Es ist längst überfällig, den Diskriminierungen in den Lohnzahlungen ein Ende zu setzen. Denn das Frauen weniger verdienen ist nicht nur enorm unfair, es ist zugleich auch demotivierend, bei gleicher Arbeit 23% weniger Lohn zu erhalten. Die schwarz-gelbe Regierung hat mit ihrem Nichthandeln ein weiteres Mal gezeigt, wie wenig sie sich um die Rechte von Frauen schert. Stattdessen führt sie weitere Instrumentarien der Diskriminierung ein, wie das Betreuungsgeld. Es sind gerade die längeren Erwerbspausen von Frauen, die zur Verstärkung der Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen führen. Es ist nicht hinnehmbar, dass Deutschland einen der hintersten Plätze in der EU in der Entgeltdiskriminierung belegt.“