GelöbNix in Stuttgart

Tapferkeitsmedaillen, öffentliche Gelöbnisse, Werbung der Bundeswehr in Schulen: Es gibt viele Formen, wie militärische Rituale und Werbeformen versuchen gesellschaftliche Räume einnehmen. Wir als Jusos wehren uns dagegen, dass junge Menschen für die Bundeswehr auf diese Art und Weise geworben werden. Wir wollen nicht, dass mithilfe von Tapferkeitsorden und öffentlichen Gelöbnissen ein Heldenmythos inszeniert wird, der Jugendlichen ein verklärtes Bild vom Krieg gibt. Wir wollen nicht, dass öffentliche Plätze, wie der Schlossplatz in Stuttgart benutzt werden, um öffentliche Militärfeiern abzuhalten.

Unter dem Motto: „Kein Werben fürs Sterben!“ rufen wir deshalb im Rahmen des Bündnisses „GelöbNix in Stuttgart“ gegen das öffentliche Gelöbnis am 30. Juli 2010 in Stuttgart auf. Dem Versuch der zunehmenden Militarisierung unserer Gesellschaft treten wir entschieden entgegen.

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